Instagram als Einnahmequelle - so realistisch ist es wirklich

Immer mehr Menschen spielen mit dem Gedanken online Geld zu verdienen. In Zeiten der Digitalisierung scheint das auch durchaus sinnvoll. Etwas, was vielen dabei in den Sinn kommt, ist Instagram. Schließlich hat die soziale Plattform bereits einige erfolgreiche Menschen hervorgebracht. Viele davon können sich allein durch ihr Engagement auf Instagram ein Leben im Luxus leisten. Theoretisch müsste das also jeder können. In der Praxis ist das Ganze aber um einiges komplizierter. Auch wenn es nicht unrealistisch ist mit Instagram Geld zu verdienen, einfach ist es mit Sicherheit nicht. Ansonsten würde nicht nur ein kleiner Bruchteil mit Instagram nennenswerte Einnahmen erzielen. Wirklich davon leben, können nämlich nur die wenigsten. Mit der richtigen Vorgehensweise, lassen sich die Chancen auf Erfolg jedoch maßgeblich erhöhen. Schauen wir uns also an, worauf es bei Instagram ankommt.

Die richtige Nutzung von Hashtags

Wenn es um Instagram geht, spielen Hashtags eine entscheidende Rolle. Denn sie sind eine der besten Möglichkeiten, um Nutzer zu erreichen und seine Reichweite zu erhöhen. Allein durch Hashtags lassen sich Likes und sogar Follower generieren. Und gerade die Follower sind es, die letztendlich ausschlaggebend für die Einnahmen sind. Doch was sind eigentlich die Hashtags um Likes zu bekommen? Definitiv eine wichtige Frage, die sich allerdings pauschal nicht beantworten lässt.

Der Grund dafür ist einfach. Hashtags dienen primär dazu seine Zielgruppe zu erreichen. Doch die Zielgruppe ist von Thema zu Thema unterschiedlich. Daher gilt es Hashtags zu nutzen, welche die gewünschte Zielgruppe so gut es geht targetieren. Im besten Fall wird dafür eine analyse durchgeführt.Doch wie sieht es mit beliebten Hashtags aus? Diese müssten ja eigentlich am sinnvollsten sein. Schließlich lassen sich dadurch die meisten Menschen erreichen. Zumindest in der Theorie. In der Realität ist das Ganze ein bisschen anders. Zum einen kann es leicht passieren, dass der eigene Post in der Masse an Posts untergeht. Zum anderen sind beliebte Hashtags in der Regel viel zu allgemein. Sie eignen sich daher nicht zur Targetierung einer Zielgruppe. Stellt sich natürlich nur noch die Frage, wie man eigentlich die richtigen Hashtags findet. Dafür gilt es erst einmal zu verstehen, was eine gute Analyse ausmacht. Eine solche umfasst nämlich nicht nur das direkte Analysieren seiner Zielgruppe. Auch die Konkurrenz sollte analyisiert werden. Dadurch lässt sich leicht herausfinden, bei welchen Hashtags mit einem guten Engagement zu rechnen ist.Glücklicherweise gibt es tools, die bei der Analyse helfen können.

Solche Tools sind einfach zu bedienen und zeigen Hashtags für ein bestimmtes Keyword an. Das Gute ist, dass viele dieser Tools kostenlos sind. Man kann also direkt mit der Analyse loslegen. Langfristig gesehen ist jedoch gegebenenfalls ein Umstieg auf kostenpflichtige Tools sinnvoll. Das liegt daran, dass solche Tools meist aufwendiger programmiert wurden und somit einen höheren Funktionsumfang bieten. Sie eignen sich also besser für professionelles Marketing.

Der richtige Umgang mit Posts und Followern

Wer mit Instagram Geld verdienen möchte, wird regelmäßig posten müssen. Daran führt kein Weg vorbei. Zwei oder drei Posts im Monat sind viel zu wenig. Die Chance damit Geld zu verdienen, ist praktisch nicht gegeben. Kontinuität ist wichtig, um seine bestehenden Follower zu halten und neue hinzuzugewinnen. Daher gilt es im Schnitt drei bis fünf Posts pro Woche zu veröffentlichen. Dieser Richtwert kann je nach Thema variieren. Doch auch zu viele Posts sind nicht ratsam. Follower könnten darauf genervt reagieren. Außerdem kann es dazu führen, dass man verzweifelt wirkt. Das ist nicht gerade etwas, waa bei Instagram von Vorteil wäre.Doch die Posts allein sind noch nicht alles.

Denn sobald jemand auf die Posts reagiert, gilt es zu interagieren. Das Antworten auf Kommentare ist gerade am Anfang unerlässlich. Es dient dazu seine Follower zu halten und eine stärkere Bindung zu ihnen aufzubauen. Wer möchte, kann dem ein oder anderen Follower auch einen Like hinterlassen. Solche Interaktionen werden oft als Wertschätzung wahrgenommen. Sie verbessern die Loyalität und tragen gegebenenfalls dazu bei, dass sich der Follower monetarisieren lässt. Und gerade solche Follower sind bei Instagram begehrt.

Weniger Risiko durch eine ehrliche Vorgehensweise

Wer sein Profil ehrlich aufbaut, muss sich keine Sorgen machen. Allerdings kann das ziemlich lange brauchen. Viele entscheiden sich daher auf unethische Methoden zurückzugreifen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Beliebt ist beispielsweise das Kaufen von Likes oder Followern. Es gibt sogar Softwares, die Beiträge automatisch liken oder teilen. Zugegebenermaßen klingen solche Methoden verführerisch. Schließlich versprechen sie das schnelle Geld. Allerdings bergen sie ein hohes Risiko. Denn solche Praktiken sind von Instagram aus verboten. Das heißt, dass sie zur Sperrung des Accounts führen können.

Sollte es dazu kommen, ist der Account verloren. Die komplette Arbeit wäre somit umsonst. Eine ehrliche Vorgehensweise ist daher um einiges sinnvoller.

Korrekte Versteuerung der Einnahmen

Dieser Punkt hat nicht direkt etwas mit Instagram zu tun. Schließlich gilt er auch für diverse andere Tätigkeiten, die im Internet ausgeübt werden. Fakt ist, dass es wichtig ist seine Einnahmen korrekt zu versteuern. Andernfalls kann es zu ernsthaften Problemen kommen. Wer sich nicht um eine Versteuerung seiner Einnahmen kümmert, riskiert ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Das Finanzamt kennt dabei keinen Spaß. Man sollte sich daher rechtzeitig um alles kümmern, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Der erste Schritt ist die Anmeldung eines Gewerbes. Das Ganze mag zwar etwas kompliziert klingen, erfordert jedoch nicht zwangsweise einen hohen finanziellen und/oder zeitlichen Aufwand.

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